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Die Direktion Archäologie Mainz stellt sich und ihre Aufgaben vor: z.B. Arbeitsgebiet,
Geländearbeit, Forschung, Öffentlichkeitsarbeit.
Organisation
Die Landesarchäologie Rheinland-Pfalz gehört als Abteilung "Direktion
Archäologie" zur Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE), für
das das rheinland-pfälzische Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Jugend und Kultur die kulturpolitische Verantwortung trägt.
Mit ihren Direktionen in Koblenz, Mainz, Speyer und Trier betreut und erforscht
die Generaldirektion Kulturelles Erbe, Direktion Archäologie das Land flächendeckend.
Die Direktion Archäologie Trier ist ein Teil des Rheinischen Landesmuseums
Trier.
Östlich des Mainzer Amtsgebietes liegt der Wirkungsbereich der Landesarchäologie
von Hessen mit seiner Zentrale in Wiesbaden und der Außenstelle in Darmstadt.
Zum 1. Januar 2007 wurde der Sitz der "Generaldirektion Kulturelles Erbe
Rheinland-Pfalz" eingerichtet, unter deren Dach das Landesamt für
Denkmalpflege Rheinland-Pfalz, die Landesmuseen in Mainz, Trier und Koblenz
stufenweise zusammengeführt werden. Als obere Landesbehörde ist die
Generaldirektion Kulturelles Erbe direkt dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft,
Jugend und Kultur nachgeordnet. Sitz der neuen Generaldirektion Kulturelles
Erbe (GDKE) ist Mainz.
Die Aufgaben des Landesamts für Denkmalpflege wurden in den Direktionen
Burgen, Schlösser, Altertümer, Bau- und Kunstdenkmalpflege
und Archäologie/Paläontologie weitergeführt. Die
Direktorinnen und Direktoren leiten ihre Einrichtungen selbstständig im
Rahmen abgestimmter Zielvorgaben.
An der Spitze der Generaldirektion steht eine Generaldirektorin oder ein Generaldirektor
stehen. Sie oder er wird vom Ministerpräsidenten auf Vorschlag des für
Kultur zuständigen Ministeriums ernannt.
Am 1. August 2008 wurde der bisherige Direktor des Landesmuseums Koblenz, Diplom-Ingenieur
Thomas Metz zum neuen "Direktor der Generaldirektion Kulturelles Erbe
(GDKE) ernannt.
Zu Metz´ Stellvertreter wurde mit gleichem Datum Dr. Gerd Rupprecht, Landeskonservator
Archäologie, bestellt.
Auftrag
Die Direktion Archäologie Mainz der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz
steht in der knapp 500jährigen Tradition seiner Vorgänger. Seinen
Auftrag bezieht es aus den Notwendigkeiten von Forschung, Heimatgeschichte,
Kulturgeschichte allgemein, Bürgerinteresse und Gesetz. Archäologen
leisten einen Beitrag zur Selbsterkenntnis für Individuen und Gesellschaft
sowie zur Identifikation in Zeit und Raum. Archäologen sind Kulturschaffende.
Archäologen "füttern" das kollektive Gedächtnis, retten
Werke und Erfahrung vor dem Vergessen und zeigen die Vielgestaltigkeit des menschlichen
Lebens in historischer Dimension. Vor allem aufgrund der erst auszugrabenden
dinglichen Hinterlassenschaften, Spuren und Überreste rekonstruieren Archäologen
zusammen mit den Historikern anderer Disziplinen sowie verschiedensten Naturwissenschaftlern
unsere gemeinsame Vergangenheit. Archäologen sind Reisebegleiter in die
Vergangenheit und deren Zukunft, die unser Heute ist. Vielleicht schaffen Archäologen
damit auch Einsichten für unsere Zukunft.
Arbeitsgebiet
Die Direktion Archäologie Mainz der Landesarchäologie Rheinland-Pfalz
betreut und erforscht die Kreise Mainz-Bingen, Alzey-Worms und Bad Kreuznach
sowie die kreisfreien Städte Mainz und Worms. Insgesamt sind das 339 Orte,
wobei die Zahl der selbständigen Gemeinden in den letzten 100 Jahren durch
Eingemeindungen in größere Gebietskörperschaften ständig
abnahm. Weiterhin verschwanden nördlich von Sobernheim die Orte Eckweiler
und Pferdsfeld durch militärischen Flächenbedarf; Rehbach wurde verlagert.
Aus verständlichen Gründen wurde zudem Blödesheim in Hochborn
umbenannt und Eichloch in Rommersheim, das selbst dann wieder die Eingemeindung
nach Wörrstadt erfuhr. Der alte Name Frei-Weinheim tritt in der Sprachregelung
der Verwaltung hinter Ingelheim-Nord zurück und aus Sauerschwabenheim wurde
Schwabenheim a. d. Selz. Der Ort Rudelsheim erhielt nach andauernden Über-schwemmungen
durch den Rhein ab dem 25.08.1822 (Grundsteinlegung) einen neuen Standort und
hieß seitdem Ludwigshöhe, aus dem alten Siedlungsplatz wurde eine
moderne Wüstung. Sobernheim erhielt 1995 den Bad-Titel.
An großen Flüssen, die das Arbeitsgebiet berühren oder durchfließen,
sind der Rhein und dessen Nebenfluß Nahe zu nennen. Landschaftsgeographisch
gehören dazu das nördliche Ende des Oberrheintales und die Nahe-Senke.
Nördlich der Nahe hat das Arbeitsgebiet Anteil am Hunsrück und enthält
die Kleinlandschaften von Soonwald, Lützelsoon, Binger Wald und das Viertäler-Gebiet.
Südlich der Nahe schließt sich das Saar-Nahe-Bergland an. An der
Westgrenze kennzeichnet die Rheinhessische Schweiz den Übergang zum Pfälzer
Bergland und zum Alzeyer Hügelland. Die Landeshauptstadt Mainz gehört
zum Rhein-Main-Gebiet und zu Rheinhessen gleichermaßen.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Direktion Archäologie Mainz
Große Langgasse 29
55116 Mainz
Tel.: 0 61 31 / 20 16 - 300
Fax: 0 61 31 / 20 16 - 333
E-mail: archaeologie-mainz@t-online.de
Internet: www.archaeologie-mainz.de
Verantwortlich für den Inhalt
Dr. Gerd Rupprecht, Landeskonservator Archäologie